150 jahre sigmund freud
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AIR IS MOTH‘S CHANT alias Christina Thomas präsentiert zum 150. Geburtstag von Sigmund Freud eine Edition von Porträtfotos mit einem ganz anderen Gesicht des Geburtstagskindes.

Die Kölner Künstlerin findet projizierend und mit Anagrammen buchstabierend die Titel zu ihren Werken: „MARTHA AT HARM“, ist ein Brautfoto von Martha Bernays mit einem auf ihr Gesicht projizierten Brief und einer Fehlleistung des eifersüchtigen Sigmund Freud.

In „MUNDdES FIGUR“, einem Anagramm aus „SIGMUND FREUD“, entsteht aus einem Porträtdetail durch experimentierende Betrachtungen und Spiegelungen ein Bild, das eine phallische Figur assoziiert.
Der Phallus als Symbol hat nicht nur in der Psychoanalyse, sondern auch im Strukturalismus und den Schriften Jaques Lacans wesentliche Spuren hinterlassen.

...als hätte sich ein unbeschriebenes Blatt aus dem Werk des Meisters gelöst und sich zu einer zugleich weiblich wie phallischen anmutenden Figur geformt, nimmt ein „obskures Objekt der Begierde“ vehement oder hingebungsvoll, spielerisch oder verträumt, fordernd oder erschrocken den Dialog auf.

Es ist eine kleine Papierskulptur des Künstlers A.R. Penck, die - wie zufällig auf den Seiten seiner Biografie liegend - die Lektüre begleitet, um sich dann selbst neugierig auf die berühmte Couch zu begeben.

Am Ende ergreift diese geheimnisvolle Figur Besitz von allen Mitgliedern der Familie, reist zu Charcot nach Paris, nach Frankfurt zur Verleihung des Goethe-Preises...
Oder war sie schon vorher da, vor der Erforschung des ES, des ICH und des ÜBER-ICH? Des SUPER-EGO, des EGO und des ID?

 
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